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Brutto-Netto-Rechner

Wie viel bleibt vom Brutto – und was kostet ein Gehalt den Betrieb wirklich? Wenige Fragen, gerundete Ergebnisse, beide Richtungen: vom Brutto zum Netto und vom Wunsch-Netto zum nötigen Brutto.

Ihre Angaben

Wirkt auf Pflegeversicherung, Soli und Kirchensteuer – nicht auf die Lohnsteuer selbst.

Welche Kasse, ist hier egal – der Unterschied liegt bei wenigen Euro.

Nur für Kirchensteuersatz und Pflegeversicherung (Sachsen).

Gut zu wissen

Warum dieser Rechner so wenig fragt.

Die meisten Brutto-Netto-Rechner fragen zwanzig Dinge ab, von denen achtzehn das Ergebnis um wenige Euro verändern. Hier geht es um die Größenordnung: Was bleibt ungefähr übrig, was kostet die Stelle ungefähr? Genau das braucht man im Gespräch über ein Gehalt. Die Cent-genaue Zahl kann nur die Lohnabrechnung liefern – und wer sie vorher verspricht, erklärt hinterher Abweichungen.

Häufige Fragen

Kurz erklärt.

Warum kostet ein Gehalt den Betrieb mehr als das Brutto?

Weil der Arbeitgeber auf das Brutto seinen eigenen Anteil zur Sozialversicherung zahlt: Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, zusammen rund 20 Prozent, dazu Umlagen für Krankheit, Mutterschaft und Insolvenzgeld. Aus 4.000 € brutto werden so etwa 4.900 € Kosten im Monat. Dieser Anteil taucht auf keiner Gehaltsabrechnung der beschäftigten Person auf – deshalb wird er so oft vergessen.

Kostet ein Minijobber wirklich nur 603 €?

Nein. Auf die 603 € zahlt der Arbeitgeber pauschal 13 % Krankenversicherung, 15 % Rentenversicherung, 2 % Pauschalsteuer und die Umlagen – zusammen rund 31 %. Ein Minijob mit 603 € kostet den Betrieb also etwa 790 € im Monat. Nur wenn der Minijobber privat oder gar nicht gesetzlich krankenversichert ist, entfällt der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung.

Warum reicht „gesetzlich oder privat“ bei der Krankenkasse?

Die Kassen unterscheiden sich nur im Zusatzbeitrag, und der liegt 2026 meist zwischen 2 und 4 Prozent, davon trägt die beschäftigte Person die Hälfte. Bei 3.000 € brutto macht der Unterschied zwischen zwei Kassen deshalb selten mehr als 15 € im Monat aus. Der Rechner nutzt den durchschnittlichen Zusatzbeitrag.

Wie funktioniert die Rechnung vom Netto zum Brutto?

Der Rechner probiert so lange Bruttobeträge durch, bis das Netto passt. Das Ergebnis ist das Brutto, das im Arbeitsvertrag stehen müsste, damit ungefähr der gewünschte Betrag ausgezahlt wird. Bei Steuerklasse V oder VI fällt das Brutto deutlich höher aus als bei I oder III – das sollte man vor einer Nettolohn-Zusage wissen.

Was wird hier nicht berücksichtigt?

Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte, das Faktorverfahren, Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Sachbezüge, Betriebsrente, Altersentlastung, der genaue Zusatzbeitrag der Kasse und das Alter (Zuschlag zur Pflegeversicherung ab 23 Jahren). Das alles verschiebt das Ergebnis um einige Euro bis wenige Prozent. Wer es genau braucht, lässt eine Probeabrechnung machen.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser; es gibt keinen Server, an den etwas geschickt wird. Die Rechenwege und Jahreswerte liegen offen im Programmcode der Seite.

Ist der Brutto-Netto-Rechner wirklich kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung, ohne Konto und ohne Begrenzung. Es gibt keine Bezahlversion mit mehr Funktionen und kein Feld für eine E-Mail-Adresse, bevor Sie das Ergebnis sehen. Sie rechnen so viele Gehälter durch, wie Sie brauchen. Warum eine Steuerberaterseite das verschenkt, steht unter Über uns.